Sylvias Schlusswort
De Buch mues wäg!
Hier wären einige Tipps, die vielleicht dazu führen, all die feinen Wiehnachtsgüetzi und sonstigen Winterschlemmereien, die sich in Hüftgold verwandelt haben, wieder loszuwerden.
Allen voran die Ananasdiät: besteht ausschliesslich aus dem Verzehr von Ananas und Ananassaft. Eine sogenannte Mono-Diät, die über einen kurzen Zeitraum durchgeführt werden kann und schnellen Gewichtsverlust garantiert. Vorsicht: Ernährungsmangel.
Low-Carb: Hier werden Kohlenhydrate reduziert, die helfen, Gewicht zu reduzieren. Die Mahlzeiten bestehen mehrheitlich aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Milchprodukten. Wobei eine tägliche Zufuhr von 50% Kohlenhydrate empfohlen wird. Bei dieser Ernährungsweise können Blut-und Entzündungswerte verbessert werden. Vorsicht: Nährstoffmangel, Verdauungsprobleme.
Vegan: ist trendy. Diese Ernährungsform verzichtet auf sämtliche tierische Produkte, aber auch auf Zusatzstoffe und Aromen. Sie besteht vornehmlich aus Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide und hochwertigen pflanzlichen Ölen. Eine vegane Ernährung kombiniert mit Sport beeinflusst das Gewicht positiv. Vorsicht: Sich gesund und vegan zu ernähren bedarf einer Auseinandersetzung mit der Nährstoffversorgung mithilfe einer professionellen Ernährungsberatung. Vegetarisch: Bei dieser Diät gibt es Unterarten: Ovo-Lacto, Lacto, Ovo-Vegetarier! Erstere verzichten auf Fleisch und Fisch und Meeresfrüchte, erlaubt sind jedoch Eier und Milchprodukte. Lacto’s verzichten auf Eier und Eiprodukte, letztere auf Milchprodukte. Eine ausgewogene vegetarische Ernährung fördert die Gesundheit und kann beim Abnehmen helfen. Vorsicht: Eisen- und B12- Mangel
Mediterrane Diät: ist eigentlich eine Lebens-und Ernährungsweise und setzt sich aus möglichst unverarbeiteten, hochwertigen Lebensmitteln zusammen. Viel Obst, Gemüse, hochwertige Eiweissbeilagen, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und zwei bis dreimal pro Woche Fisch und Fleisch. Diese «Diät» beugt Herz-Kreislauf-Krankheiten vor. Vorsicht: Massvoll bei Süssigkeiten, salzigen Snacks und Fertigprodukten.
Intervall-Fasten: populär. 16:8 Rhythmus (intermittierendes Fasten). Die tägliche Nahrungsaufnahme wird auf acht Stunden beschränkt. Diese Methode ist besonders beliebt, da es sich gut in den Alltag integrieren lässt. Doch auch hier empfiehlt es sich massvoll zu essen und zu trinken. Eine Kombination der mediterranen Kost und dem Essensfenster wäre der Schlüssel für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion und ein besseres Wohlbefinden. Vorsicht: auf süsse und salzhaltige Snacks verzichten.
Und wenn das alles nichts nützt, kommt die alte Regel zum Zug: F D H = Friss Die Hälfte!
