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Auf Schatzsuche im Klassenzimmer Briefmarken wecken Entdeckergeist.

Ein Besuch sorgte kürzlich in zwei Schulklassen im Schulhaus Hagendorn für neugierige Blicke und grosse Begeisterung: Stefan Sägesser, Präsident des Philatelistenvereins Zug, nahm die Schülerinnen und Schüler mit auf eine spannende Reise in die Welt der Briefmarken.

Junge Briefmarkensammler mit Stefan Sägesser in der Schule Hagendorn ZG und in Rain LU unter der Regide von Nathalie Muther und Peter Möschl.

Zu Beginn erklärte er den Kindern, was «Philatelie» überhaupt bedeutet, nämlich die Beschäftigung mit Briefmarken und deren Geschichte. Auch die Funktion der Briefmarke als offizielles Postwertzeichen wurde anschaulich vermittelt.
ichen wurde anschaulich vermittelt. Eindrücklich war der Blick in die Vergangenheit: Die Kinder erfuhren, dass die berühmte «Basler Taube» aus dem Jahr 1845 als erste mehrfarbig gedruckte Schweizer Briefmarke gilt. Solche Einblicke machten deutlich, dass hinter den kleinen Marken oft grosse Geschichten stecken.
Nach dem Einstieg ging es direkt in die Praxis. Die Schülerinnen und Schüler durften selbst Briefmarken aus Couverts ausschneiden. Anschliessend arbeiteten sie mit Wasser, um die Marken sorgfältig vom Papier zu lösen, eine Arbeit, die Geduld und Genauigkeit verlangte. Danach lernten die Kinder, wie man Briefmarken richtig behandelt, sogar mit einer Pinzette, wie es echte Sammlerinnen und Sammler tun.
Mit grosser Konzentration wurden die Marken anschliessend sortiert und in ein Briefmarkenalbum eingeordnet. Besonders motivierend war die Möglichkeit, eigene Sammelthemen zu wählen. Die Kinder entschieden sich für verschiedene Sujets wie Tiere, Blumen oder Sport und machten sich mit viel Begeisterung auf die Suche nach passenden Briefmarken. Ein weiteres Highlight war der Blick in einen Briefmarkenkatalog. Dabei lernten die Kinder, wie man Herkunft, Jahr und Wert einer Marke bestimmt.
Der Besuch von Stefan Sägesser begeisterte die Kinder sichtbar. Mit grossem Interesse, Ausdauer und Freude tauchten sie in die Welt der Briefmarken ein. Viele Kinder arbeiteten vertieft, halfen sich gegenseitig und entdeckten mit leuchtenden Augen immer wieder neue Motive. Ein rundum gelungener Anlass, der den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Nicolas Diriwächter