Sylvias Schlusswort

Des Schweizers liebstes Obst: die Tomate.
Pomo d’oro, pomme d’amour oder Paradeiser, all diese Namen bezeichnen die ein und dieselbe Frucht: die Tomate.
Es gibt sie in unzähligen Farben: von Grün über Gelb, Rot bis hin zu Schwarz. Sie unterscheiden sich in verschiedenen Formen und Grössen, ja sogar im Geschmack. Mal sind sie leicht süsslich, mal etwas säuerlich oder pikant – aber alle lieben sie. Sie sind die Stars der Gärten!
Bereits vor über 7’000 Jahren kultivierten die Völker in Mittel- und Südamerika Tomaten. Durch Christoph Kolumbus fand die Pflanze ihren Weg nach Europa. Doch bis ins 18. Jahrhundert galt sie vor allem als Zierpflanze. Während ihrer gesamten Entwicklung vom Keimling bis hin zu den roten Früchten ist die Tomate eine attraktive Erscheinung. Im frühen Sprachgebrauch wurde sie oft als Liebesapfel bezeichnet und ihr wurde eine aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.
Die Tomate ist nicht nur der Gemüseliebling der Schweizerinnen und Schweizer, sondern auch das am häufigsten angebaute Gemüse in Privathaushalten. Nicht nur die Sortenwahl ist für das Gedeihen und den Ertrag wichtig, sondern auch die Anbaubedingungen. Kohlarten können für das Wachstum der Tomate förderlich sein, da sich bestimmte Wurzelausscheidungen gegenseitig positiv beeinflussen. Kartoffeln, Erbsen und Randen sind keine guten Freunde und hemmen die Tomate in ihrem Wachstum. Fühlt sich die Pflanze wohl, kann fünf bis zehn Kilo pro Stock geerntet werden.
Richtig zubereitet und ausreichend gegessen, ist die Tomate zugleich Fit-und Schlankmacher wie auch Krebshemmer. Sie enthält 13 Vitamine, 17 Mineralstoffe und Fruchtsäure. Sie ist reich an Vitaminen C, E und Karotin, die vor Zellschädigungen schützen und insgesamt die Widerstandskraft des Körpers stärken. Ihr hoher Kaliumgehalt beeinflusst positiv den Nerven- und Muskelstoffwechsel.
Gesichtsmaske aus Tomatenresten
Sie eignet sich besonders für fettige oder unreine Haut. Das enthaltene Lycopin wirkt antioxidativ, während die Fruchtsäure die Haut klärt. Und so wird sie gemacht: Fruchtfleisch und Schale mit w1 TL Honig oder Joghurt mischen, pürieren, auftragen und 10 Minuten lang wirken lassen. Mit lauwarmem Wasser abspülen. Tipp: … auch Männer können davon profitieren.
