Sylvias Schlusswort

s’Wallis – aus der Sicht eines «Üsserschwiizers».
Wallis, einer der spannendsten, vielfältigsten Kantone der Schweiz. Voller Clichées, Sehenswürdigkeiten, Berge, Täler und Legenden und einer Sprache (Südwalserdialekt) extra gemacht für die Bewohner dieses Kantons.
Während im Unterwallis französisch gesprochen wird, ist das Oberwallis deutschsprachig (Wallisertiitsch). Die Sprachgrenze bildet der kleine Bach Raspille und der Pfynwald zwischen Siders und Salgesch. Die Fahne mit ihren 13 Sternen symbolisieren die 13 Bezirke des Kantons. Aber über allem steht der Hausberg: das Matterhorn. Unverwüstlich und mäjestätisch trohnt es über dem Mattertal, ist das Aushängeschild schlechthin und wird für Werbung im Tourismus und für Schokolade gebraucht.
Die Lötschbergbahn bringt die «Üsserschwiizer» ins Wallis.
Maximumkarte mit dem Matterhorn.
Hier scheint die Sonne während 1’900 Stunden pro Jahr, was die Landwirtschaft - vor allem den Rebbau - begünstigt. Am bekanntesten sind wohl der Fendant, der Dôle und der Heida, ein Grand Crue des höchstgelegenen Weinbergs Europas. Zusammen mit einem echten «Raclette du Valais AOP» schmecken sie besonders gut. Aber auch Früchte und Gemüse wie Tomaten und die legendären Aprikosen gedeihen in diesem mediterranen Klima besonders gut. Nur hier duften sie so intensiv und köstlich.

Privatganzsache mit Werbung für Walliser Weine.
Früchte und Gemüse wie Tomaten und die legendären Aprikosen gedeihen im Wallis besonders gut.
Kuhkämpfe der Traditionsrasse der Eringer Kühe.
Das Wallis hat nicht nur Kulinarisches zu bieten, sondern ist auch berühmt für seine alljährlichen Kuhkämpfe der Traditionsrasse der Eringer Kühe. Zum Frühlingsbeginn wird die Hierarchie innerhalb der Herde in der Freiluftarena festgelegt. Diese Kämpfe dauern an, bis sich eine der Kühe demütig zurückzieht. «Eine Kuh, die nicht kämpfen will, kämpft nicht.» Verliererinnen erhalten von ihrem Züchter einen Leckerbissen. Die Siegerin erhält eine neue Glocke und wird zur Königin gekrönt.
